
OST Ostschweizer Fachhochschule · Education
Wissenschaftlicher/r Mitarbeiter/in Regelungstechnik - Energiesysteme
Das Institut für Energiesysteme (IES) in Buchs SG gehört zu den führenden Adressen der Schweizer Wärmepumpenforschung. Wir bauen einen neuen Schwerpunkt auf: modellbasierte Regelung für Wärmepumpen und weitere flexible Lasten. Sie optimal zu betreiben und ihre Flexibilität zu nutzen, ist für die Energiewende entscheidend. Hierzu suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung:
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Regelungstechnik - Energiesysteme
Sie entwickeln Verfahren, die über grosse Anlagenbestände tragen – gestützt auf unser Wärmepumpen-Testzentrum, das einzige akkreditierte der Schweiz, und auf zehn Jahre eigener hochaufgelöster Feldmessdaten.
- Sie entwickeln skalierbare modellbasierte Regelungs- und Optimierungskonzepte für Wärmepumpen und weitere flexible Lasten
- Sie modellieren und identifizieren Wärmepumpen-, Gebäude- und Energiesysteme und werten dafür umfangreiche Feld- und Prüfstandsmessdaten aus
- Sie konzipieren und erproben skalierbare Schnittstellen zur Anbindung, Beobachtung und Steuerung von Feldanlagen sowie Untersuchungs- und Messkonzepte
- Sie überführen Ihre Verfahren in Softwarewerkzeuge, die bei Energieversorgern und Anlagenherstellern im Realbetrieb ankommen, teils als Open Source
- Sie führen Arbeitspakete in angewandten Forschungsprojekten eigenverantwortlich, arbeiten mit Industriepartnern zusammen und leiten Mitarbeitende fachlich an
- Sie publizieren Ihre Ergebnisse, wirken bei Projektanträgen mit und betreuen Studierende
- Abgeschlossenes Ingenieurstudium (Master) in Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, technischer Kybernetik, Automatisierungstechnik oder verwandtem Gebiet; Promotion von Vorteil
- Mindestens 5 Jahre funktionsrelevante Berufserfahrung in Industrie oder Hochschule in modellbasierter Regelung, Modellierung oder Systemidentifikation
- Nachgewiesene Praxis in der Umsetzung an realen technischen Systemen und mit umfangreichen realen Mess- oder Betriebsdaten
- Programmierkenntnisse in Python auf produktivem Niveau; Einsatz KI-gestützter Entwicklungswerkzeuge und Sprachmodelle in produktiven Verarbeitungspipelines von Vorteil
- Vorgehen bei offenen Fragestellungen selbst konzipieren – und dabei Lösungen finden, die in realer Industriepraxis bestehen; Projektleitungserfahrung von Vorteil
- Strukturierte Arbeitsweise, Kommunikationsstärke gegenüber Praxispartnern, wissenschaftliche Integrität und Interesse am Aufbau des Themenfelds