
ZHAW · education
SNF-Doktorand:in (PhD) 100 % - In Architektur und Städtebau
- Das Projekt "Espaces Croisés: Baukulturelle Kontaktzonen an der Schweizer Sprachgrenze seit 1960" ist angesiedelt am Institut Urban Landscape der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW (Prof. Dr. Maxime Zaugg) und am Historischen Institut der Universität Bern (Prof. Dr. Silvia Berger Ziauddin). Es umfasst zwei Doktoratsstellen sowie eine Postdoc-Stelle. Das Projekt untersucht, wie sich seit den 1960er Jahren entlang der Schweizer D/F-Sprachgrenze ("Röstigraben") eine eigenständige Planungskultur herausgebildet hat, die sich in Architektur und Städtebau materialisiert, in sozialen Praktiken sichtbar und verhandelbar wird und heute spezifische baukulturelle Eigenschaften aufweist (weitere Informationen zum Projekt vgl. https://www.zhaw.ch/de/forschung/projekt/80395). Das am Institut Urban Landscape der ZHAW angesiedelte Doktoratsprojekt untersucht Fallstudien entlang des "Röstigrabens" und fragt aus einer baukulturellen sowie architektur- und städtebauhistorischen Perspektive danach, wie die sprachliche Kontaktzone seit den 1960er Jahren den gebauten Raum geprägt hat und wie sich gesellschaftliche Aushandlungsprozesse in Architektur und Städtebau niederschlagen.
- Entwicklung und Durchführung eines eigenen Dissertationsprojekts im thematischen Rahmen des Forschungsprojekts
- Historische, räumliche und diskursive Analyse von Architektur-, Städtebau- und Baukulturprozessen entlang der Schweizer Sprachgrenze
- Durchführung von Archiv- und Literaturrecherchen in der Schweiz
- Mitarbeit bei der Aufbereitung und Auswertung visueller, räumlicher und textlicher Quellen
- Mitwirkung an Workshops, Exkursionen, wissenschaftlichen Veranstaltungen und Teamtreffen
- Austausch und Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschungspartner: innen
- Teilnahme an den Aktivitäten des Instituts Urban Landscape (IUL) sowie fachlicher Austausch innerhalb des Instituts
- Die Stelle ist über vier Jahre durch den Schweizerischer Nationalfonds zu 100% finanziert. Das PhD-Projekt wird kollaborativ vom Institut Urban Landscape (IUL) am Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Prof. Dr. Maxime Zaugg) sowie vom Lehrstuhl für Geschichte und Theorie des Städtebaus am gta des Departements Architektur der ETH Zürich (Prof. Dr. Tom Avermaete) betreut. Nach erfolgreichem Abschluss des PhD-Programms wird der Doktortitel Dr. sc. durch die ETH Zürich verliehen.
- Sie verfügen über einen Master-Abschluss in Architektur, Architekturgeschichte/-theorie, Kunstgeschichte, Urban Studies oder einer verwandten Disziplin aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.
- Sie verfügen über sehr gute Deutsch- und Französischkenntnisse sowie gute Englischkenntnisse.
- Sie interessieren sich für Fragen der Architektur-, Städtebau- und Baukulturgeschichte sowie für räumliche und gesellschaftliche Transformationsprozesse.
- Sie bringen Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie an historischer und räumlicher Forschung mit.
- Erste Erfahrungen mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen sind von Vorteil.
- Erste Erfahrungen in Forschungsprojekten sind erwünscht.
- Für die Dauer des Projekts wird ein Wohnsitz in der Schweiz vorausgesetzt.