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Berater:in Nachteilsausgleich / Inklusives Studium 50 % (befristet auf 2 Jahre)
Diese Stelle ist bei der zentralen Beratungsstelle zum Nachteilsausgleich (BSNTA) innerhalb der Stabsstelle Diversity im Rektorat angesiedelt. Sie sind zusammen mit der Fachverantwortlichen NTA insbesondere für die Beratung und Bearbeitung der NTA-Gesuche zuständig.
Hauptaufgaben:
Hauptaufgaben:
- Sie beraten Studierende, Studieninteressierte und Weiterbildungsteilnehmende mit physischen oder psychischen Behinderungen, chronischen Krankheiten oder Neurodivergenzen, welche einen Nachteilsausgleich beantragen. Sie prüfen die Gesuche und medizinischen Nachweise und erstellen in Rücksprache mit den Departementen und den Betroffenen die Anträge mit Massnahmen-Empfehlungen zu Handen der Studiengangleitenden.
- Sie nehmen in diesem Rahmen eine Sensibilisierung- und Vermittlungsfunktion zwischen Studierenden und Departementen ein und suchen nach einvernehmlichen Lösungen.
- Sie verwalten die Gesuche datenschutzkonform und sorgen für eine lückenlose Fallerfassung und Monitoring.
- Sie arbeiten selbständig aber auch mit den Kolleg:innen im Team und des Departements Gesundheit, den NTA-Kontaktstellen in den Departementen, den Studiengangleitungen, dem Rechtsdienst oder externen Fachpersonen zusammen.
- Sie beraten Studierende, Mitarbeitende und Vorgesetzte bei Fragen rund um Behinderung im Studium bzw. Arbeitsplatz und wirken punktuell bei Sensibilisierungs- und Bildungsformaten mit.
- Sie nehmen an den Teamsitzungen, den Vernetzungstreffen der AG NTA-Kontaktstellen und der ZHAW-weiten Kommission Diversity teil.
- Hochschul- oder (Höherer) Berufsbildungsabschluss in einem thematisch relevanten Feld und/oder entsprechende Weiterbildung
- Fach-Kenntnisse zu Neurodivergenzen und idealerweise psychischen und physischen Behinderungen und chronischen Krankheiten sowie ein Verständnis für die Auswirkungen der unterschiedlichen Behinderungsarten auf die Anforderungen im Bildungskontext.
- Berufserfahrung in der Beratungs- und idealerweise Vermittlungstätigkeit, von Vorteil in einem institutionellen Umfeld oder Bildungskontext
- Grundlegendes Verständnis rechtlicher Abwägungsprozesse im Spannungsfeld Gleichstellungsrecht von Menschen mit Behinderungen und anderen relevanten Vorgaben.
- Im Beratungskontext überzeugen Sie durch vermittelnde und argumentative Fähigkeiten, Empathie, Realitätssinn, Effizienz und einem Verständnis für institutionelle Rahmenbedingungen.
- Es fällt Ihnen leicht, mit unterschiedlichsten Akteur:innen in Kontakt zu treten und adressat:innengerecht zu kommunizieren. Mit Ansprüchen, Widerständen und Spannungsfeldern können sie pragmatisch und konstruktiv umgehen.
- Sie arbeiten strukturiert und führen administrative Arbeiten wie Fallerfassung, Antragerstellung und Dokumentation effizient und sorgfältig aus.
- Die Beratungsarbeit ist von Fristen und Peaks zu Beginn der Semester und vor Prüfungen geprägt. Sie sind belastbar, behalten den Überblick und meistern dank guter Selbstorganisation, persönlicher Flexibilität und der Unterstützung ihrer Kolleg:innen auch in Peak-Zeiten die Beratungsanfragen.
- Sie verfügen über ein gutes Mass an Selbstreflexion und -regulation und können die nötige Distanz gegenüber schwer veränderbaren Rahmenbedingungen einnehmen.
- Sie fühlen sich in einem kleinen Team innerhalb einer grossen Organisation wohl, denken kritisch mit und schätzen eine transparente Teamkultur auf Augenhöhe.